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Die Natur ist zu schön um sie zu vernichten !

Naturmodule - Das Beste, was einem Hortus passieren kann 

 

Sie sind nützlich und schön, sie sind vielfältig und flexibel. Naturmodule sind ein wichtiger Baustein für einen Hortus. Sie dienen als Dekoelemente, Begrenzung oder Lückenfüller und egal, ob sie aus Stein, Holz, Wasser, Sand oder Erde bestehen, sie haben alles eins gemeinsam: Sie bieten vielfältigen Lebensraum.

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Weiterführende Artikel

Module aus Holz 

 

Totholz ist wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren. Viele von ihnen sind nicht gerade Sympathie-Träger. Käfer, Spinnen und Asseln sind Lebewesen, auf die viele Menschen gerne verzichten. Doch wo wären wir ohne diese "hässlichen" oder gar "ekeligen" Wesen? Sie lockern und verbessern die Bodenstruktur, dienen als Nahrung für andere Tiere, erhalten das Gleichgewicht der Natur und manch ein "unerwünschtes Krabbelvieh" ernährt sich von jenen, die abwertender Weise als "Schädlinge" bezeichnet werden. Wer mit diesen Kleintieren so garnichts anfangen kann, mag vielleicht Vogelgezwitscher. Einige der Sänger nisten am Boden und benötigen dafür Schutz und Deckung in Form von Totholz. Und wer Igel mag, kann diesem putzigen Tierchen mit einem Reisighaufen ein Quartier zur Verfügung stellen. 

Es gibt viele Möglichkeiten, Totholz im Garten zu integrieren. Käferkeller, Reisighaufen, stehendes und liegendes Totholz, Wurzelstöcke, Benjeshecken ... die Auswahl ist riesengroß.

Module aus Stein 

 

Pyramiden, Spaltenbeete und Steinhaufen sind die häufigsten Naturmodule in einem Hortus. Aber auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Steine schaffen ganz besondere Strukturen. Sie verändern Licht- und Schatteneinfall und wärmen sich in der Sonne auf. Module aus Stein werden nicht nur von Insekten oder Spinnentieren bewohnt, mit den richtigen Modulen siedeln sich mit ein wenig Glück auch gerne Igel oder Eidechsen an.

Module aus Wasser 

 

Das wohl bekannteste Wassermodul ist der Gartenteich. Gestaltet man ihn naturnah und ohne Fische, wird er zu einem wertvollen Lebensraum. Neben Insekten und Amphibien lockt ein Wassermodul auch andere Tiere an, die ihren Durst stillen oder eine Abkühlung suchen. Nicht jeder Garten ist für einen Teich geeignet, manche sind zu klein, in anderen wird er zur Gefahr für Kleinkinder. In diesen Fällen muss man aber nicht auf Wassermodule verzichten. Sumpfbottiche, Tränken oder Senken, in die Regenwasser geleitet wird, sind weitere Möglichkeiten.

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Weitere Module 

 

Es gibt noch viele weitere Arten von Naturmodulen. Die meisten unserer Wildbienen nisten im Boden. Sandhaufen, Erdwälle oder unbewachsene Erdstellen sind für sie neben einem reichen Nahrungsangebot überlebenswichtig. Sandbäder werden von Vögeln gerne zur Gefiederpflege genutzt. Laubhaufen sind wichtige Winterquartiere, ganz zu schweigen von Nist- und Überwinterungshilfen für Vögel, Schläfer, Eichhörnchen und Igeln. Lehmblöcke werden von verschiedenen Hautflüglern besiedelt, selbst kleine Tonscherben können als Unterschlupf für Asseln oder Gliederfüßler dienen.

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